Pressemitteilung von EDEN e.V.

Stellungnahme zur Entscheidung des Regionalverbandes Ruhr zum Abgrabungsbegehren Pettenkaul und Bislich-Vahnum


Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat entschieden, Pettenkaul in Ginderich und Bislich-Vahnum nicht zur Auskiesung und damit der Vernichtung preiszugeben. Mit dieser Entscheidung wird bei Vahnum auch Reeser Gebiet berührt.
Dieser zukunftsweisende Beschluss bewahrt hochwertige Ackerböden, Arbeitsplätze in der Landwirtschaft (und in vor- und nachgelagerten Bereichen), das kostbare Grundwasser als unser wertvollstes Nahrungsmittel, die sich in dieser gewachsenen Kulturlandschaft entwickelte Flora und Fauna, und nicht zuletzt eine der wenigen großen zusammenhängenden Landflächen, die in dieser Region noch vorhanden sind und auch Heimat bedeuten.
Es ist ein inständiger Wunsch von immer größeren Teilen der Bevölkerung, dass dieses Bewusstsein, welches den RVR zu seiner Entscheidung geführt hat, auch bei der Weseler Politik ankommt. Rees hat jedenfalls schon vor einiger Zeit einen Auskiesungsstopp auf seinem Gebiet beschlossen. Gerade der unselige Schulterschluss zwischen Weseler Politik und privaten Interessen der Kiesindustrie hat in wenigen Jahrzehnten einen ganzen Landstrich zerstört und nutzlose Baggerlöcher als Landschaftsabfall hinterlassen. Eine Region, die für die Zukunft auch wirtschaftlich unattraktiv sein wird.

Es wird jedoch positiv aufgenommen, dass inzwischen auch bei der Bezirksregierung in Düsseldorf eine erfreuliche Trendwende zu mehr Nachhaltigkeit im Umgang mit unseren Ressourcen festzustellen ist.

Wir haben nur eine Welt. Lasst uns diese für unsere Nachfahren bewahren, indem wir sorgsam mit ihr umgehen.


EDEN e.V. Rees       Rees, 01.04.2012
Dr. Leo Rehm
Bergswick 9
46459 Rees
Tel. Dienst: 02857-3473
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