Pressemitteilung von EDEN e.V.


Nach 40 Jahren Planungen ist nun endgültig das Luftschloss „Bad Himmelblau“ wie eine Seifenblase geplatzt.
Damit wird es keine wirtschaftliche Nachfolgenutzung der seit über 40 Jahren entstehenden Baggerlöcher geben. „Bad Himmelblau“ musste sogar als Begründung für die Genehmigung der heftig umstrittenen Norderweiterung dienen. Diese Begründung fällt ja jetzt weg. Die jetzt angepeilte sogenannte kleine Lösung hätte man auch ohne Norderweiterung realisieren können. Und da ist ja auch noch der schlechte Baugrund. Keiner von den Verantwortlichen der Stadt Rees kann sagen „das haben wir nicht gewusst“. Schon lange war bekannt, dass der angeschüttete Boden nicht in dem versprochenen Stil bebaubar ist, und dass die Haffen´sche Landwehr schon lange ein äußerst schützenswerter Biotop ist.


Der angerichtete Schaden für die Gesellschaft, auch für nachfolgenden Generationen, ist immens. Wertvollste landwirtschaftliche Produktionsflächen mit den damit verbundenen dauerhaften Arbeitsplätzen sind für immer vernichtet worden, immer unter dem Vorwand, durch touristische Erschließung einen gesellschaftlichen Mehrwert erreichen zu wollen. Was bleibt ist eine seelenlose Retortenlandschaft als Landschaftsabfall, deren Wert für die Gesellschaft in keinster Weise das erreicht, was dort einmal als eine in tausenden von Jahren gewachsenen wertvollen Kulturlandschaft existierte.


für EDEN e.V.    Rees, den 23.09.11
Dr. Leo Rehm
Bergswick 9
46459 Rees

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