Reeser Meer:
lahme Erklärung


Für die Bürgerinitiative EDEN kommt das Aus des Ferienparks am Reeser Meer
„seltsam überraschend“. So heißt es in einer Stellungsnahme des stellvertretenden
Vorsitzenden  Klaus Awater: „Genauso überraschend kommt die Erklärung, dass
weder NKSB noch Stadt Rees Anstrengungen unternehmen wollen, den Durchstich anzustreben. Die Begründung, dass dann eventuell noch weitere vier bis fünf Jahre
ins Land gehen könnten, ist vor dem Hintergrund der bisher verstrichenen 40 Jahre für das Projekt doch eher lahm. Die ganze Situation wirkt seltsam unwirklich.“

Den Beteiligten müsse klar gewesen sein, dass die Haffen´sche LAndwehr ein schützenswertes Gewässer sei. Die NKSB habe nie ein Interesse am Durchstich gehabt, weil der Aufwand viel zu groß sei. Auch sei das Gelände als Baugrund kaum geeignet.

„Somit liegt der Gedanke nahe, dass Stadt und NKSB das gemeinsame Interesse haben,
ohne Gesichtsverlust aus den Ferienparkplänen raus zu kommen. Es werden also ein Sündenbock respektive geschützte Fischarten gesucht.“ EDEN hat den Verdacht, dass
der Ferienpark nur ersonnen wurde, um deine Entkiesung in dieser Größenordnung möglich zu machen. Es stellt sich die Frage: „Wieso wird an der Norderweiterung weitergekiest, wenn die Genehmigungsgrundlage (Ferienpark) entfällt?“, so Awater.

 

Klaus Awater

2. Vorsitzender EDEN

 

 

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