Eden warnt: Emmerich ist erst der Anfang         RP vom 28.08.2012

 

Heftige Kritik an den Plänen, auf der anderen Rheinseite direkt vor der Emmericher Promenade abzugraben, übt auch die Bürgerinitiative EDEN. „Das sind Überlegungen, vor denen wir schon lange gewarnt haben, sagt EDEN-Vorsitzender Dr. Leo Rehm. Die Flächen auf der anderen Rheinseite würden bereits auf einer Karte gezeigt, die EDEN  auf ihrer Internetseite veröffentlicht hat. Darauf sind die Wunschflächen der Kiesindustrie zu sehen, also die Areale, auf denen die Unternehmen gerne abgraben würden.

„Jetzt wir die Ökologie als Vehikel benutzt, um Flächen ins Verfahren zu bringen“, sagt Dr. Rehm. Wie berichtet, stehen die Planungen auf der anderen Rheinseite in Zusammenhang mit der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie. Deren Ziel ist es, die Gewässer ökologisch aufzuwerten. „Die Argumentation mit der Ökologie ist völlig unerheblich und für uns nicht nachvollziehbar“, sagt der Mann von EDEN. Ihn erinnert das ganze Prozedere an Abgrabungen auf Reeser Stadtgebiet. Das Reeser Meer sei mit Hinweis auf den Tourismus /Stichwort Ferienpark) genehmigt worden, in Reckerfeld (bei Mehr) werde ebenso mit dem Hochwasserschutz argumentiert wie bei einer möglichen Auskiesung in Vahnum.

„Totale Verharmlosung“

Ihm ist es wichtig, rechtzeitig vor den möglichen Folgen einer Abgrabung zu warnen. „Im Moment gibt es da eine totale Verharmlosung von Seiten der Kiesindustrie“, meint Dr. Rehm. Er kann nicht glauben, dass dort tatsächlich nur zwei Jahre lang gearbeitet wird. „Wenn dort erst einmal der Anfang gemacht ist, werden die Auskiesungen in dem Bereich weitergehen. Das haben andere Beispiele in der Region gezeigt. „Auch in diesem Zusammenhang verweist Rehm noch einmal auf die Karte. Auch dort werden noch viele weitere Wunschflächen gezeigt.

 

Pressemitteilung von

Dr. Leo Rehm  / EDEN  Rees

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