RP v. 23.03.2011

Geheimniskrämer

Betr.: Reeser Meer

Der Reeser Bürgermeister Gerwers setzte noch im Februar das Reeser Meer als nichtöffentlichen Punkt auf die Tagesordnung des Bauausschusses und kündigte die öffentliche Behandlung für Ende März an. Davon ist nicht mehr die Rede. Der Rat soll jetzt Anfang April aufgeklärt werden, aber nur nichtöffentlich - das heißt mit Anlegen eines Maulkorbs -. Der Bürger fragt sich, was er nicht zeitig erfahren soll.

Alle bisherigen Versprechungen bezüglich Ferienpark Reeser Meer wurden nicht eingehalten, und das sprichwörtlich gewordene Bad Himmelblau verflüchtigte sich als Luftschloss. Tatsächlich profitierte nur die Niederrheinische Kies- und Sandbaggerei von den Beschlüssen zum Ferienpark. genau das ist auch vom erneuten Anlauf zu befürchten. Die Äußerung, dass die Stadt Geld braucht, weckt überdies den Argwohn der Erpressung. Die Erpressbarkeit der Stadtverwaltung ist aber selbst verschuldet, weil die Bauaufsicht im Schulzentrum versagte.

Was also begründet die Geheimniskrämerei? Sollen Fakten geschaffen werden, welche den Ratsbeschluss gegen weitere Abgrabungen aufheben?

 

Georg Woede

 

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