Leserbrief in der Rheinischen Post vom 5. Febr. 2010

Reeser Meer: Bald ein Badesee?
Zuerst sei daran erinnert, dass nur durch das Votum der Reeser Stadtväter das Reeser Meer entstanden ist. Für die Norderweiterung gilt dasselbe. Damals, wie heute, wurde gerne und gebetsmühlenartig immer wieder versucht, der Bevölkerung Glauben zu machen, das diese Löcher der Stadtentwicklung dienlich und unverzichtbar sind. 30 Jahre hatte man Ruhe und Muße um ein schlagkräftiges Konzept zur Restmüllverwertung dieser Landschaftsverschandlung zu suchen. Ich hoffe, dass es nicht der Finanzkrise angelastet wird, wenn das x-te Konzept mal wieder nicht verwirklicht werden konnte. Das der NFN wieder mal ein windiges Konzept vom Stapel lässt, verwundert nicht, da die Kiesindustrie Mitgesellschafterin der NFN ist. Wieso steigen sie nicht als Finanzinvestoren ein?
Es ist schon irgendwie ein Hohn, wenn man dann liest: „Es ist einfach zu schade, es einfach brach liegen zu lassen.“Für die Norderweiterung war nur das Thema Ferienpark der ausschlaggebende Faktor zur Genehmigung, da dieses Areal gar nicht im Gebietsentwicklungsplan zur Entkiesung enthalten war. Folglich ist es doch nur logisch, dass nun ein sofortiger Baustopp ausgesprochen werden muss, da diese Vorraussetzung nicht mehr gegeben ist.


Klaus Awater





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