Ist das der richtige Umgang?                                                                           10.09.2015

Verladestation Reeser-Eyland

 

 

 

„Nichts sehen, sagen handeln und wenn: bagatellisieren!“

So kann man den Kreis Kleve als untere Landschaftsbehörde in Bezug auf die Verladeanlage der Firma ForFarmersThesing im Reeser Eyland beschreiben. Umweltverschmutzungen wurden ohne Untersuchung durch großflächige Bodenabtragung beseitigt. Ölleckagen am Kran zu einzelnen Tropfverlusten minimalisiert, obwohl der Betreiber versuchte, mit Lappen zu stopfen. Hydrauliköl lief bei Regen ins Erdreich. Trotzdem wollte man keine Umweltverschmutzung sehen. Im Juni 2014 dann Anordnung des Kreises: Stillegung und Beseitigung des Kranes, da illegal, Abriss des Schwarz gebauten Silos, Einhaltung der genehmigten Verlademenge. Fazit: Nichts passiert, es wird von ForFarmersThesing so weiter verladen und erlaubte Umschlagmenge 2014 wie 2015 erheblich überschritten.

Ein Antrag auf Staubmessung liegt zwei Monate bei Bauamtsleiterin Strede in der Schublade und jetzt beim Kreis Kleve. Es wird nichts gesagt, nichts veranlasst. Ein Antrag auf Durchsetzung der Beendigung der Verladung, da die genehmigte Menge erreicht ist, wird mit Vermischung mehrerer Sachverhalte und Rechtsbehelfsbelehrung für eine Klage beantwortet und anschließend nach Bürgerklage schnell wieder zurückgenommen.

Herr Spreen: Nennt man das Bürgernähe? Ist das der richtige Umgang mit Bürgern, von denen Sie gewählt wurden? Hat der Kreis Kleve seine Aufgabe als Aufsichtsbehörde für Immissionsschutz, Naturschutz, Landschaftsschutz überhaupt verstanden? Sein Handeln beziehungsweise Nichthandeln spricht Bände.

Rita Kleineberg, Rees

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