Polemik geht an Umständen vorbei                                    RP vom 31.08.2015

Friedmann kritisiert NABU

Wieder hochgepuschte Zahlen der eigens von ForFarmers Thesing angegebenen 43 Mitarbeiter zeigen den Zweck: Angst und Druck machen. Man könnte ja die LKW-Industrie-

arbeiter noch dazu nehmen, die Fahrzeuge bauen müssen, damit nach Werkserweiterung künftig gut 200 Schwerlastfahrzeuge/Tag von FFT durch Haffen rollen können. Na, ob das der alte Deich mitmacht?

Schon jetzt sind starke Fahrbahnabsenkungen (der vor nicht langer Zeit egalisierten Fahrbahn) vornehmlich in Richtung Haffen zu beobachten. Bei einem Reingewinn von 4,3 Millionen in 2012/13 (lt. Bundesanzeiger) wird der Hafen Wesel als zu weit genannt, doch FFT fährt schon lange zusätzlich eine Verladestelle in Kleve-Griethausen an – also doppelt so weit. Die Aussage der Unwirtschaftlichkeit bei Anlieferung aus Wesel ist also nicht logisch. Geseztesverstöße und das umweltbelastende Betreiben der fast komplett ungenehmigten Industrieanlage in einem Schutzgebiet nehmen Politiker hin. Da sagte doch jemand: „… da muss man drüber hinwegsehen“. Darf nun jeder im Eyland ohne Genehmigung bauen, oder nur For-Farmers Thesing?

Ein seltsames Bild der CDU, die Bezirksregierung als Ökoschickeria zu bezeichnen. Durchaus ist das Einstellen der äußerst umweltverschmutzenden Verladeweisen im Reeser Eyland eine Verbesserung für die Natur, aber der Rest der Polemik, geht an den wahren Umständen vorbei, Herr Friedmann. Und nichts Anderes zählt hier: Gesetz und Wahrheit, sowie der Erhalt des wunderschönen Niederrheines. Wie stehen Sie dazu, Herr van Uem?

Achim Braam

Haffen

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