Eine Wasserwüste                                            NRZ vom 25.04.2014

 

Die am Karsamstag in Rees auf dem Wochenmarkt von der CDU verteilten Ostereier können nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir es der 60 Jahre langen CDU Mehrheiten ist Rees und anderswo an unserem  einzigartigen Niederrhein verdanken, dass unser einstmals so schöner Niederrhein in eine Kieslöcher-Wasserwüste verwandelt wurde.

Was dem 2. Weltkrieg nicht gelungen ist, hat eine Partei mit ihren etikettierten christlichen Mehrheiten durch Abgrabungsgenehmigungen geschafft, unsere wertvollsten landwirtschaftlichen Ernährungsflächen in eine unrekultivierbare Seenplatte zu verwandeln – zum kurzfristig materiellen Vorteil einiger Weniger.

Laut des verstorbenen Kardinal Döpfners, er war auch Universitätsprofessor, war Christ in gewissem Sinne Kommunist, der immer aufs Neue das Teilen zwischen Arm und Reich propagierte. Auf heute übertragen: mehr soziale Gerechtigkeit, mehr Engagement zur Erhaltung der globalen Umwelt zum gerechten Teilen ihrer Ertäge, zum Schutz unseres globalen Lebensraums, unseres Mikrokosmos am Niederrhein.

Eier, Symbol des entstehenden Lebens, (und nicht der Vernichtung / Ausnahme Eier-Handgranaten) auch die der CDU vom vergangenen Wochenende werden nur an Land gelegt. Auch die, die man in den CDU-Gremien in den Letzten 60 Jahren da so alle ausgebrütet hat. Beim Genuss von CDU-Eiern ist auch zukünftig nach meiner Ansicht Vorsicht geboten.

 

Eduard F. Wentges, Rees

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