“Reeser Protest-Welle”
 
Michael Hüging-Holemans meinte jüngst, dass es keine sachlich-fachlichen Gründe gegen Auskiesung gäbe. Auf die Reeser Welle bezogen, klingt dieses wie ein verspäteter, schlechter Aprilscherz. Sachlich-fachlich bestätigt, ist Reeserward EU-Flora-Fauna-Habitat und EU-Vogelschutzgebiet Unterer Ndrh. . Lt. Brüssel, sowie Kreis-Abgrabungskonzept ist es Tabu für große Baggerlöcher (incl. zweigeteilte). Reeserward verfügt seit Jahrzehnten über einen illegalen Yachthafen. Derweil haben Kieser und Stadt keine Bedenken, diesen in die Reeser Welle zu verlegen....
 
Oh Wunder, die Wardstraße wird nun als hochwirksame Hochwasserschutzanlage gepriesen. Obwohl die 1995-er Flut die Fahrbahn in weiten Teilen fortspülte.  
Da dieses Abgrabungsverfahren gerichtlich von Düsseldorf nach Kleve verlagert wurde, gerät der Kreis nun in eine Zwickmühle. Rees sollte Kleve nun "Amtshilfe" leisten und auf den 2004-er Stadtratsbeschluß zum Abgrabungsende pochen (dieser besagte, dass nur laufende Kies-Anträge, aber keine Neuanträge mehr unterstützt werden). Denn die zweigeteilte Reeser Welle ist kein altes, sondern ein in Gänze neues Vorhaben und somit ein Tabu-Kriterium). Entscheidungsträger die das anders sehen, müssen damit rechnen, dass dann fast 3000 Reeser die 9 Jahre alte Bürgerantragsforderung zum Entkiesungs-Stopp erneuern, bzw. wieder aufbegehren.
 
 

 
Wilhelm Wißen  

Schönwolde

 

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