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Kommentar

Befürchtungen ernst nehmen
Rees. In Esserden war die Stimmung bei vielen Bürgern auch schon mal besser. Sie fürchten um die Zukunft ihres Dorfes, denn sie sehen die Abgrabung "Reeser Welle" als existenzielle Bedrohung an. Von Markus Balser
 

In der Tat geht es dabei um ein Projekt von gigantischen Ausmaßen direkt vor ihrer Haustür. 94 Hektar soll die Abgrabung groß werden, das sehen die Pläne der beiden beteiligten Kies-Unternehmen vor, die Ende letzten Jahres publik wurden.

Die Bürger, die jetzt gegen dieses Projekt mobil machen, befürchten steigende Grundwasserstände, Schäden an ihren Grundstücken und Immobilien und sehen bei Hochwasser die Gefahr, im wahrsten Sinne des Wortes unterzugehen.

Die Kies-Unternehmen haben Maßnahmen geplant, die das verhindern sollen, doch die werden von den Betroffenen kritisch gesehen. Sie verlangen, wie jetzt in dem offenen Brief von "Eden" an Bürgermeister Gerwers, mehr Unterstützung seitens der Politik und der Stadtverwaltung. Schließlich gibt es einen Ratsbeschluss, der weitere Auskiesungen in Rees ablehnt.

Es dabei nur zu belassen, wäre aus Sicht der Abgrabungsgegner tatsächlich ein bisschen wenig. Sie wollen, dass ihre Befürchtungen ersnt genommen werden. Am Donnerstag in der Ausschusssitzung wäre dazu Gelegenheit.

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