Pressemitteilung von EDEN e. V. Rees        NRZ 03.12.2010

Reeser Welle

 

 

Unglaublich aber wahr. Da genehmigt eine Behörde eine Abgrabung für die sie gar nicht zuständig ist, und an deren Ende die unumkehrbare Zerstörung von allerbestem Ackerland, unkalkulierbare Grundwasserprobleme für ein ganzes Nachbardorf und Entzug von gewachsener Niederrheinlandschaft gestanden hätte.

Dem entschlossenen und unbeirrbaren Handeln des Nabu NRW und einer Privatperson ist es zu verdanken, dass die Nichtzuständigkeit dieser Behörde aufgedeckt wurde. Was wäre passiert, wenn sich keiner darum gekümmert hätte? Wo leben wir denn eigentlich?

Selbst Schach- und Winkelzüge wie das Einbringen der Jacht- und Ruhehafenidee von Seiten der Stadt Rees und der vermeintliche Vorteil durch einen angeblichen Hochwasserschutz in das laufende Antragsverfahren haben letztendlich für die Kiesfirmen nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Das ist auch gut so, denn jetzt stehen diese Spitzenackerböden der Landwirtschaft weiter zur Verfügung, die Einwohner von Esserden brauchen sich keine berechtigten Sorgen mehr um ihren Haus- und Grundbesitz zu machen und nicht zuletzt ist der Bevölkerung ein Stück Heimat erhalten geblieben und dem Besucher eine seit tausenden von Jahren gewachsene niederrheinisch Kulturlandschaft.

Wir Alle können froh sein.

 

Für 3.12.2010

EDEN e. V. Rees

Dr. Leo Rehm

Bergswick 9

46459 Rees

Diese Webseite verwendet Cookies, um die Bedienfreundlichkeit zu erhöhen.
Weitere Informationen Ok