Pressemeldung
>NABU NRW
>Nr. 24/10 ---- 04.Mai 2010
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>Niederrhein/Kiesabbau
>FDP-Pläne zum Kiesabbau sind absurd
>NABU: Grenzen des Kiesabbaus am Niederrhein müssen festgelegt werden
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>Düsseldorf – Die am vergangenen Freitag vom umweltpolitischen Sprecher der
>FDP Holger Ellerbrock auf einer Veranstaltung zum Kiesabbau in Kamp-
>Lintfort erneut vorgetragenen Pläne für ein Ijsselmeer am Niederrhein
>sorgten für Entsetzen bei allen Teilnehmern aus der Region. „Der
>Realisierung solch aberwitziger Ideen werden wir uns gemeinsam mit allen im
>´Niederrhein-Appell gegen den Kiesabbau´ Aktiven mit aller Kraft entgegen
>stellen“, erklärte Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW. Die
>Umsetzung dieser absurden Vorstellungen hätte die völlige Zerstörung der
>niederrheinischen Natur- und Kulturlandschaft zur Folge, mit allen
>negativen Auswirkungen auf die sich dort heute noch heimisch fühlenden
>Menschen, Tiere und Pflanzen.
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>Der NABU NRW fordert die Landespolitik stattdessen auf, endlich in einen
>konstruktiven Dialog darüber einzutreten, wo die Grenzen für den Kiesabbau
>am Niederrhein liegen. Tumbrinck: „ Hier muss durch geeignete Maßnahmen wie
>beispielsweise die Einführung eines Kieseuros oder planerische Vorgaben
>dafür Sorge getragen werden, dass der Kiesraubbau am Niederrhein gestoppt
>und die Auskiesung der genehmigten Abbaubereiche für die kommenden
>Jahrzehnte gestreckt wird. Außerdem müssen Kiesabgrabungen aus Bereichen,
>die dem Natur- und Artenschutz dienen wie EU-Vogelschutzgebiete,
>herausgehalten werden.“ Gegen die geplante Abgrabung „Reeser Welle“, die
>eine Auskiesung von 108 Hektar des EU-Vogelschutzgebietes „Unterer
>Niederrhein“ zur Folge hätte, habe der NABU NRW bereits letztes Jahr
>Verbandsklage eingereicht und rechne in wenigen Wochen mit einer
>Entscheidung.
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>Für Rückfragen:
>Josef Tumbrinck, Vorsitzender NABU NRW, Tel.: 0211- 15 92 51 41, mobil:
>0171 38 67 379
>Birgit Königs, Pressestelle NABU NRW Tel.: 0211-15 92 51-14
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