Reeser Eyland ist vertagt

REES (zel) Es war eigentlich der neben der Betuwe spannendste Punkt auf der Tagesordnung des Bauausschusses: die Zukunft von Reeser Eyland. Doch auf Bitten der CDU wurde das Thema kurzfristig vertagt. „Weil wir bei so einem wichtigen Komplex noch einiges an Klärungsbedarf haben“, wie CDU-Fraktions-Chef Franz-Josef Hollands erläuterte. Wie berichtet, hat das Kiesunternehmen Hülskens den Antrag beim Kreis gestellt, auf die Verfüllung des Auskiesungsgelände direkt am Rhein zu verzichten. Stattdessen solle das Areal naturnah gestaltet werden. Die Verwaltung sieht diese Initiative positiv, was sie auch in der Vorlage zur Sitzung schrieb. Heftige Kritik kommt dagegen von der Bürgerinitiative EDEN. Sie spricht von „Trickserei“ durch die die Kiesfirma Millionen verdiene, weil es finanziell viel günstiger ist, das Areal naturnah herzustellen als komplett zu verfüllen.

Rheinische Post Emmerich
Donnerstag, den 28. August 2008