Auf dem Rückzug                                                       NRZ 15.06.2011

 

 

Bauern beackern immer weniger Flächen

 

Die Bauern in NRW beackern immer weniger Fläche. In den Jahren von 2001 bis 2011

verringerte sich die landwirtschaftlich genutzte Fläche um 630 auf 16740 qkm, teilte das

Landesamt für Statistik gestern mit. Der Rückgang entspreche in etwa der Gesamtfläche
der Städte Köln, Bonn und Leverkusen.

 

Trotzdem: Die Landwirtschaft nimmt immer noch fast die Hälfte der Fläche von NRW ein,
ein weiteres Viertel ist bewaldet (+3,5% gegenüber dem Jahr 2001), 13% der Fläche entfallen
auf Gebäude, 7 % auf Verkehrsflächen sowie je etwa 2% auf Wasser- und Erholungsflächen.
Bei den Erholungsflächen ist Essen mit einem Anteil von 11,1% landesweit führend, bei der

Wasserfläche ist die Sadt Rees mit 12,4 % auf Platz eins.

 

Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) hat gestern vor einem rasanten Flächenverbrauch
gewarnt. Im Jahr 2010 seien jeden Tag 11.5 Hektar Landesfläche mit Straßen oder für Siedlungen
bebaut worden. „Der Flächenverbrauch ist weiter zu hoch. Wir verlieren täglich Platz für Natur,
Erholung und Landwirtschaft. Das ist ein dauerhafter Verlust für die Menschen in Nordrhein-
Westfalen“, mahnte der Minister.




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