RP v. 25.02.2011

EDEN kündigt Protest beim Reeser Meer an

REES (RP) Zum neuen Konzept für das Reeser Meer nimmt Dr. Leo Rehm von EDEN Stellung: „Viele Pläne sind in all den Jahren entwickelt worden und letztendlich ,doch gescheitert. Selbst das Vorzeigeprojekt Bad Himmelblau scheiterte kläglich.“ Spätestens da sei klar geworden, dass „Bad Himmelblau“ nur ein Luftschloss gewesen sei und nur als Vehikel für eine weitere Abgrabung dienen sollte.
„Alle touristischen Konzepte zur Folgenutzung gehen doch offensichtlich an den Realitäten des Marktes vorbei“, so Rehm. Jetzt solle der Freizeitpark in der Größe massiv zurückgestuft werden. „Aber braucht man für so viel weniger Freizeitparkbewohner dann noch den umstrittenen Durchstich der Haffen'schen Landwehr?“ Der Preis dafür solle nun eine Abgrabungserweiterung der „Haffen'schen Weiden“ sein. „Dem steht aber der Ratsbeschluss des Stadtrates entgegen, keine weiteren Abgrabungen auf Reeser Gebiet zuzulassen. Also wird das Projekt einen anderen Namen bekommen: Anlegen einer Flutmulde zur Verbesserung des Hochwasserschutzes.“ Hochwasserschutz sei nicht geeignet, als Vehikel für eine Abgrabungsgenehmigung missbraucht zu werden. Die Glaubwürdigkeit stehe auf dem Spiel. Der Deichverband Bislich-Landesgrenze wäre schlecht beraten, dieses Spiel mitzumachen.
„Unter welchem Namen auch immer eine Abgrabungserweiterung angestrebt wird, es gibt einen Ratsbeschluss, der das nicht zulässt. Sollte der Rat diesen Beschluss unterlaufen, wird es massive Proteste aus der Bevölkerung geben“, kündigt Rehm an. Er kritisiert auch die nicht Öffentliche Diskussion. „Soll etwa die Öffentlichkeit getäuscht und vor vollendete Tatsachen gestellt werden? Transparenz und Ehrlichkeit wären hier angebracht.“

 

 

 

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