Leserbrief

zu den Wahlaussagen der Reeser Parteien und Bürgermeisterkandidaten:

Für den Bürgermeisterkandidaten der Reeser SPD Bodo Wißen und die Reeser Grünen ist der umstrittene Kiesabbau mit seinen Ewigkeitsschäden schon lange, und nicht erst jetzt ein zentrales Thema im Wahlkampf.

Dagegen sucht man bei den Wahlaussagen der CDU und des Bürgermeisters Gerwers vergeblich nach einer Stellungnahme zu diesem Thema.

Luftaufnahmen von Rees und Umgebung (siehe hierzu www.eden-niederrhein.de) verdeutlichen den immensen Flächenverbrauch in den vergangenen Jahrzehnten durch die Kiesbaggereien. Da kommt unwillkürlich die Frage auf, unter wessen Führung in Rees hat man eigentlich so etwas all die Jahre zugelassen? Und die Frage muß erlaubt sein, wie steht eigentlich unser jetziger Bürgermeister jetzt und in Zukunft tatsächlich dazu? Wie konnte/kann es sein, dass die „Reeser Welle“ bisher dreimal alleine aufgrund von Bürgerengagement und ohne die Unterstützung des Bürgermeisters an ihrer Seite von der Genehmigungsbehörde abgelehnt wurde? Und was wird denn mit ganzem Herzen jetzt und in Zukunft von seiner Seite aktiv dagegen getan?

Wer hier in Rees die Heimat in ihrer Gesamtfunktion mit „Reeser Welle“, mit der kürzlich neu beantragten Abgrabungsfläche südlich Mehr und darüber hinaus mit weitern in Zukunft beabsichtigten Abgrabungen vor unumkehrbarer Vernichtung bewahren möchte, der sollte sich gerade hier in Rees gut überlegen, wo er sein Kreuz bei der anstehenden Kommunalwahl setzt.

  • Der Wähler sollte sich entscheiden.

 

Dr. Leo Rehm Rees, 23.08.2020

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