Offener Brief an die Stadt Rees

Bürgerversammlung zur Starkrebensituation in Haffen

Rheinische Post Emmerich-Rees vom 16 Jul 2016

Vorab sei gesagt, dass Frau Derksen in ihrer Eigenschaft als Ortsvorsteherin von Haffen von mehreren Bewohnern unabhängig voneinander und zu unterschiedlichen Zeiten gebeten wurde, eben diese Bürgerversammlung zu organisieren und wir sind ihr dankbar dafür, dass sie es gemacht hat!

Es gab und gibt noch immer Redebedarf in der Bevölkerung, denn fast ganz Haffen ist betroffen und dabei von „Vorkommnissen“zu reden, ist eine unangebrachte und herabsetzende Formulierung.

Es ist schön zu lesen, dass der Deichverband Bislich Landesgrenze so eng mit der Stadt Rees zusammen arbeitet, dabei jedoch die zahlenden Mitglieder (Haffener Bewohner) ausschließt.

Beruhigend zu erfahren, dass mit „Hochdruck“gearbeitet wird. Aber sechs Wochen nach den ersten zwei, und drei Wochen nach dem dritten Starkregen-Hochwasser sind kein „früher Zeitpunkt“wenn man betroffen ist.

Wer weiß, wann Sie uns informieren wollten, wenn nicht diese Bürgerversammlung stattgefunden hätte. Es wäre ratsam gewesen, und wir hätten uns das wirklich gewünscht, wenn sowohl Deichschau als auch Stadt die Bürger informiert hätten. Schade, dass die „offiziellen Vertreter“dieser Gremien ihre Teilnahme an der Bürgerversammlung abgesagt haben.

Frau Derksen ist als Ortsvorsteherin UNSERE offizielle Vertreterin und hat sich der Bevölkerung gestellt. Um Fragen der Bevölkerung zu beantworten, wird sich für die Deichschau und die Stadt Rees bestimmt noch eine Gelegenheit ergeben – mal schauen wer dann erscheint…

Während Sie zu „Beratungsgesprächen“zusammen gesessen, analysiert und „komplexe Sachverhalte“aufgearbeitet haben, haben viele Haffener zum zweiten Mal ihre Keller leer gepumpt und somit ganz persönlich und aktiv „für die allgemeine Verbesserung der Situation“gesorgt.

Paul und Waltraud Balkenborg, Haffen

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