Kurier am Sonntag  Rees (17.7.2016).

 

Einwohner von Rees haben nach wie vor mit den Folgen der sintflutartigen Regenfälle zu kämpfen, die vor wenigen Wochen über den Niederrhein niedergingen. Einige müssen bis heute nachdrückendes Wasser aus ihren Kellern pumpen. Der Verein EDEN bittet die Bezirksregierung nun um eine Prüfung der Grabenetwässerung sowie der Grundwasserverhältnisse zwischen Reeser Mehr, Bislich und Diersfordt und verlangt, dabei auch die Einflussnahme durch geschaffene Baggerseen zu betrachten.

In dem Schreiben, das im Internet unter www.eden-niederrhein nachzulesen ist, findet sich der Vorwurf, dass das über Jahrzehnte gut gepflegte und zuverlässige Entwässerungssystem den Kiesabgrabungen zum Opfer gefallen, aber nicht für entsprechenden Ersatz gesorgt worden sei, es sogar für die Probleme mit verantwortlich ist. EDEN sieht eine Erhöhung des Grundwasserspiegels als Folge, fordert zudem den Einsatz der an der Haffen‘schen Landwehr vorhandenen Pumpen

Diese Webseite verwendet Cookies, um die Bedienfreundlichkeit zu erhöhen.
Weitere Informationen Ok