SPD sorgt sich um die Seenlandschaft


Die Einführung eines Kies-Euro und mehr Verantwortung der Kiesindustrie für die Nachfolgenutzung der Kiesseen ordert die SPD-Kreistagsfraktion im Nachklang zum Symposium der Kiesunternehmen in Wesel-Bislich. Firmenvertreter hatten erklärt, dass außerhalb der Kiesindustrie das Potenzial der Seenlandschaften erkannt“ sei.

Das bedeute, „dass die Kiesindustrie die Nachfolgenutzung Investoren überlasse, statt selbst aktiv zu werden“, so SPD-Fraktionschef Peter Kiehlmann. Die Kiesindustrie müsse sich fragen lassen, warum Ideen zur Nachfolgenutzung im Rahmen der Konzeptstudie für den Natur- und Freizeitverbund Niederrhein (NFN) nicht längst um gesetzt seien, so die Umweltpolitische Sprecherin Daniela Schwitt. Die SPD fordert die Kreisverwaltung auf, bis zum nächsten Umwelt- und Planungsausschuss zu klären, ob das Symposium über die NFN-Studie hinaus neue Erkenntnisse erbracht habe. Auch soll die Kreisverwaltung sagen, ob das Land weiter einen Kieseuro erheben will.

 

RP Wesel vom 25.09.2014

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